Wohlgebaut nach kühnem Plan - Richtfest Hospiz

  • Nicht nur ein großes Pflegeheim wird in Neustrelitz erbaut, sondern vier einzelne Häuser, werden zu einer großen Lebensgemeinschaft vereint. Neben dem modernen Pflegeheim wird auch mit der Fertigstellung des Luisendomizils auch das erste stationäre Hospiz unter Trägerschaft des DRK eröffnet.  

     

  • Richtfest Hospiz Neustrelitz
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Richtfest Pflegezentrum "Luisendomizil" Neustrelitz

„Wohlgebaut nach kühnem Plan, den ein Künstler klug ersann“, schallte es am Donnerstag vom Dachgebälk des neuen Neustrelitzer Pflegezentrums. Hier, wo vor einem halben Jahr noch Sand, Kies und wildwachsende Pflanzen dominierten, lässt sich jetzt bereits erahnen, in welchem königlichen Glanz das „Luisendomizil“ hinter dem Krankenhausneubau erstrahlen wird. Dies wollte der DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. als Bauherr mit allen Beteiligten in einem zünftigen Richtfest feiern. Bereits ab dem kommenden Frühjahr finden im Luisendomizil nicht nur 80 Frauen und Männer bei fachgerechter Pflege und Betreuung ein neues Zuhaue. Das DRK hat zudem auch neue Arbeitsplätze geschaffen. In einem einzigartigen Projekt bildet das Rote Kreuz derzeit über 60 examinierte Pflegefachkräfte aus, die dann in den acht Wohngruppen arbeiten werden. Einmalig bislang ist auch ein stationäres Hospiz in Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes. Für diese Form der Pflege hält das Luisendomizil zehn Plätze bereit. Weitere 80 Betten sind für die Kurzzeit- und die stationäre Pflege von Hilfebedürtigen vorgesehen. „Wir haben aber nicht nur ein großes Pflegeheim erbaut, sondern vier einzelne Häuser zu einer großen Lebens Gemeinschaft vereint“, erklärte Architekt Stefan Redwitz. Und auch DRK-Geschäftsführer Uwe Jahn war der Stolz anzusehen. „90 Prozent hier arbeitenden Firmen kommen aus unserer Region und sie haben sehr gute Arbeit geleistet.“ Als Dank für die gute Zusammenarbeit zeigte sich die mitwirkende Neustrelitzer Baufirma Groth erkenntlich. Sie überreichte zur Überraschung aller einen Scheck über 4 000 Euro, der dem stationären Pflegeeinrichtung zugutekommen soll.

30.09.2010

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