Galerie mit Seidenmalerei

  • „Auch Sterbende wollen noch viel erzählen“, erklärte Yvonne Bendrich den Schülern im Neustrelitzer Carolinum. Mit diesen Worten der Sozialarbeiterin wurde es Still im Kunstraum der siebenden Klasse. Laura Runge nahm ihren Pinsel und tauchte ihn in ein kräftiges Orange und tupfte auf ein Seidentuch. „Wenn man schon sterben muss, dann aber fröhlich“, so die Schülerin und malte einen bunten Sensenmann. Und auch Leo Thuir sah das Jenseits in bunten Farben.

  • Seidenmalerei
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Neustrelitzer Schüler besuchen das Hospiz

 „Was ist eigentlich aus unserer Projektarbeit geworden?“ Diese Frage stellten sich die zehn Schüler aus dem Neustrelitzer Carolinum, die vor einigen Wochen sich mit dem Thema Tod auseinandergesetzt hatten.  „Wie sieht es wohl im Himmel aus“, lautete das Projekt, das die Mädchen und Jungen innerhalb von drei Wochen aufarbeiteten. In künstlerischer und ganz unterschiedlicher Weise veröffentlichten  sie Ihre Gedanken auf Seidenmaltücher. Dass dies aber nicht nur eine Arbeitsbeschäftigung, sondern eine fassbare Aufgabe war, durften die Schüler jetzt bei ihrem Besuch im Neustrelitzer Hospiz erleben. Kurz vor dem ersten Advent kam eine Delegation in das Luisendomizil und staunte hier nicht schlecht. Nicht nur Bella, der treue Hospiz-Hund, begrüßte die Teenager. Auch eine große Galeriewand, an der zahlreiche bemalte Seidentücher hängen. Es ist nicht nur ein Blickfang, sondern regt auch die Betrachter zum Nachdenken an.  

28.11.2012

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