Zahnärzte unterstützen Hospizarbeit

  • Die Aktion „Gutes Tun – Zahngold spenden“ soll fortgesetzt werden und  so freut sich das Hospiz über jede Praxis, die weiterhin mitmacht oder zusätzlich mitmachen möchte.

     

  • Adventsmarkt im Hospiz

Spendenaktion wird in diesem Jahr fortgesetzt

Alte Füllung raus, neue rein. Das ist nichts Ungewöhnliches in Deutschlands Zahnarztpraxen und wird täglich praktiziert. Das entnommene Metall wird oft verworfen oder gesammelt und über Spezialfirmen sortiert, nach Bestandteilen getrennt und recycelt. Für einen Obolus kaufen Wiederverwertungsfirmen das alte Metall an und arbeiten es auf. Auch Carsten Hinz und Lutz Wilke praktizieren dieses Verfahren. „Die entnommenen Zahnfüllungen gehören eigentliche den Patienten, doch die wenigsten wollen sie mit nach Hause nehmen“, so Zahnarzt Wilke. Für sich selbst wollte der Mediziner das Kleingeld aber nicht behalten und entwickelte mit seinem Kollegen ein neues Projekt. Zugunsten des stationären Hospiz in Neustrelitz wurden in zehn Arztpraxen der Region alte Zahnfüllungen gesammelt und zur Wiederverwertung gegeben. Die Vergütung für das Altmetall haben die Zahnärzte gesammelt und in eine Spende zusammengefasst. Mit dieser Geste haben Patienten und Mediziner die stationäre Hospizarbeit in der Mecklenburgischen Seenplatte unterstützt. Dafür bedanken sich die Mitarbeiter ganz herzlich. Die Aktion „Gutes Tun – Zahngold spenden“ soll fortgesetzt werden und  so freut sich das Hospiz über jede Praxis, die weiterhin mitmacht oder zusätzlich mitmachen möchte.

 

16.03.2018

Pressearchiv Neustrelitzer Hospiz