Weihnachtsbäckerei im Warener Hospiz

Schwimmen können sie, die kleinen Nachwuchsretter der DRK Wasserwacht. Aber die Mädchen und Jungen, die sonst ihr Mittwochstraining in der Röbeler MüritzTherme absolvieren, können noch viel mehr – so zum Beispiel leckere Plätzchen backen. Das stellten die jüngsten Wasserwachtler gestern unter Beweis. Während sich ihre großen Mitstreiter in Erster Hilfe weiterbildeten, haben sich die Lütten als „Kleine Hospizhelfer“ erwiesen.

Denn als Plätzchenbäckerei wurde das neue stationäre Hospiz in Waren (Müritz) gewählt. In der eigenen Wohnküche des Hospizes im „Müritzpark“ wurde fleißig Teig geknetet und ausgerollt. Dieses rege Treiben verfolgten auch einige der Bewohner, die sichtlich Spaß am Kinderlachen hatten. Mit Ausstechfiguren wurden die Rohlinge in Form gebracht, verziert und wanderten schließlich in den vorgeheizten Backofen. Zugegeben – nicht alle Plätzchen schafften den Weg auf das Backblech, aber der größte Teil. Und der verbreitete einen verführerischen Duft. Den jungen Wasserwachtlern hat der Besuch im Hospiz so viel Spaß gemacht, dass sie schon weitere Aktionen im „Müritzpark“ geplant haben.

„Wenn nichts mehr zu machen ist, gibt es noch viel zu tun.“ Aus diesem Grund hat der DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. auch in Waren (Müritz) ein stationäres Hospiz im Pflegezentrum „Müritzpark“ eröffnet. Das stationäre Hospiz bietet bis zu zehn Menschen ein würdiges Zuhause. Ziel im Hospiz ist es zwar nicht, dem Leben mehr Tage zu schenken, aber den verbleibenden Tagen mehr Leben.